Wichtig: Rotmilan-Sichtungen in Borchen melden

Im September 2017 wurden bei Dörenhagen gleichzeitig über 100 Rotmilane gesichtet, die gemeinsam einen Schlafplatz gesucht haben. Dies tun sie meist in der Dämmerung und sind dabei sehr aufgeregt, so dass sie noch weniger als sonst auf die Umgebung achten – zum Beispiel nicht darauf, ob der Schwarm in die Rotorblätter einer Windenergieanlage fliegt.

„Wichtig: Rotmilan-Sichtungen in Borchen melden“ weiterlesen

Studie der Uni Mainz: Infraschall von Windrädern macht herzkrank

Tausende Menschen als Versuchsobjekte – Infraschall-Experiment im Kreis Paderborn

Viele Borchener wissen es schon länger, weil sie es am eigenen Leib spüren: die Immissionen von Windkraftanlagen machen krank. Schlaflosigkeit, Ohrdruck, Kopfschmerzen und Schwindel sind häufige Symptome, die auf Infraschall von Windenergieanlagen zurückzuführen sind. Bereits der hörbare Lärm ist eine große Belastung, aber oft noch belastender sind die Auswirkungen vom Infraschall, den sehr tieffrequenten Schallwellen der Windkraftanlegen.

„Studie der Uni Mainz: Infraschall von Windrädern macht herzkrank“ weiterlesen

Windkraft – Tod für Vögel und Fledermäuse

toter Kolkrabe
Wem bricht bei so einem Anblick nicht das Herz? Schlagopfer Windkraftanlage: toter Kolkrabe im Kreis Paderborn

Genaue Zahlen zu toten Vögeln an Windkraftanlagen gibt es fast nicht. Das liegt auch daran, dass nahezu alle Kadaver nur durch Zufall gefunden werden und davon nicht alle in der Statistik eingehen. In Borchen gab es mehrere tote Greifvögel unter Windkraftanlagen, das ist traurige Realität.

An einer systematischen Suche zur Ermittlung von genauen Zahlen haben die Windkraft-Betreiber kein Interesse, schließlich werden die Konflikte im Artenschutz von Investoren und Bauherren in den Unterlagen zu den Bauanträgen konsequent als nicht relevant oder vernachlässigbar dargestellt.

Toter Mäusebussard unter Windenergieanlage bei Borchen – ein weiteres Schlagopfer
Hubertus Nolte von der Gesellschaft für Naturschutz im Bürener Land e.V.: Toter Mäusebussard unter Windenergieanlage bei Borchen – ein weiteres Schlagopfer

Dabei zeigen die Funde im Kreis Paderborn in diesem Jahr, dass es diesen Konflikt gibt und dringend geklärt werden muss wie viel Windkraftanlagen die Natur verkraftet. Sind die knapp 600 Windkraftanlagen im Kreis Paderborn eine Bedrohung für den streng geschützten Rotmilan? Führt deren Genehmigung und Bau zu einem Rückgang in diesem für den Rotmilan wichtigen Lebensraum? – Das würde die Population gefährden.

Rotmilan vor Windenergieanlage - bald Schlagopfer?
Rotmilan vor Windenergieanlage in Borchen – bald Schlagopfer?

Schlagopfer in Borchen zeigen, dass das Problem auch nahe Etteln und Dörenhagen mit den vielen bestehenden Anlagen real ist. Zu bedenken ist, dass alle Funde nur durch Zufall entdeckt wurden. Ein Großteil wird nie gefunden und geht nicht in die Statistik ein. Es gibt Schätzungen, dass pro Jahr bis zu 5 Vögel oder Fledermäuse von Windkraftanlagen erschlagen werden.

Die Ursachen von erschlagenen Vögeln liegen vor allem daran, dass diese den Rotorblättern nicht oder zu spät ausweichen. Vögel können oft die Geschwindigkeit nicht einschätzen, konzentrieren sich auf Beute am Boden oder geraten bei spielerischen Duellen mit anderen Vögeln in die Nähe der Rotoren. Dazu kommt, dass die Vögel in der Evolution nie mit Windkraftanlagen oder ähnlichem konfrontiert waren. Viele der gefährdeten Vögel haben oft keine Scheu vor den Anlagen.

80% der Insekten bereits ausgerottet – Das Artensterben in NRW

Ein Radio-Feature zum Artensterben in NRW – durch die Landwirtschaft.

Völlige Abtötung allen Lebens in den Flüssen durch Gülle-Einspülungen – Fische und Wasserlebewesen ersticken.

Es gibt keinen Lebensraum mehr – was grün ist, ist noch lange kein Lebensraum… es ist grüner Asphalt.

Unsere Vögel verhungern, weil sie keine Insekten mehr finden – in den letzten 30 Jahren haben wir 421 Millionen Vögel in NRW verloren und 80% aller Insekten.

Wer dies hört und nicht weinen muss, der hat es nicht verdient, auf diesem wunderschönen Planeten zu leben – dieser herrliche Planet, der Jahrmillionen gebraucht hat, eine einzigartige Flora und Fauna hervorzubringen, die vom „Parasit“ Mensch innerhalb weniger Jahre komplett zerstört wird.